Sei mutig – und verändere das Land!

Gesellschaftliche Veränderungen erfordern Mut. Nicht nur zu Krisenzeiten. Wir treten an, um das Land sozialer, gerechter und solidarischer zu machen. Wir sind mutig – sei Du es auch.

Ob Mietendeckel, Nahverkehr zum Nulltarif oder der Abzug der Bomben und Drohnen in Rheinland-Pfalz. Ob armutsfester Mindestlohn oder Unterstützung für die Kultur-, Veranstaltungswirtschaft oder Gastronomie in schwierigen Zeiten. Ob eine Schule für alle oder klare Kante gegen Rechte Hetze und Verschwörungstheorien.

Dafür brauchen wir Dich.

»Ich kämpfe für einen Mietendeckel.«

von David Schwarzendahl

Spitzenkandidat, Listenplatz 1, gelernter Buchbinder, 37 Jahre, aus Frankenthal
Wohnen wird landesweit ständig teurer, die Miete verschlingt einen immer größeren Teil unseres Einkommens. In Mainz, Kaisers- lautern, Ludwigshafen, Koblenz und Trier sind die Mieten explodiert. Immer mehr Menschen können sich das nicht mehr leisten und müssen umziehen. Die rot- gelb-grüne Landesregierung hat bei dem Thema komplett versagt. Noch nie gab es in Rheinland-Pfalz weniger Sozialwohnungen, das Neubauprogramm des Landes kann nicht einmal den Schwund ausgleichen, geschweige denn für zusätzliche Sozialwoh- nungen sorgen. Private Investoren konzent- rieren sich auf Luxuswohnungen, wer keine 1.500 Euro Kaltmiete bezahlen kann, geht leer aus. Wir brauchen deshalb den Mieten- deckel wie in Berlin, der den Preisanstieg sofort begrenzt. Und ein Landesprogramm für den Bau bezahlbarer Wohnungen.

Zu meiner Person

Als gelernter Buchbinder habe ich 15 Jahre im Dreischichtbetrieb gearbeitet. Vom Leiharbeiter zum Schichtführer hin zum Abteilungsleiter. Ich bin ehrlich, offen und verspreche, niemanden zurückzulassen. Es ist nicht meine Art wegzusehen und ich habe viele Sorgen am eigenen Leib erlebt: Von Wohnungsnot bis zu fehlender ärztlicher Versorgung und schlechter Busanbindung. Gemeinsam gehen wir es an und bringen dieses Land wieder in eine sozial gerechte Lage.

»Ich will Frieden statt Kriegsvorbereitung.«

von Melanie Wery-Sims

Spitzenkandidatin, Listenplatz 2, gelernte Fremdsprachenassistentin, 37 Jahre, aus Bernkastel-Wittlich
Büchel, Spangdahlem, Ramstein – unser Land ist ein militärischer Hotspot, die letzten amerikanischen Atombomben in Deutschland liegen in Bunkern in der Eifel. Aus Ramstein werden die US-Drohnen gesteuert, deren Raketen weltweit Tod und Verderben bringen. Das wollen wir ändern. Dafür fordern wir ein Investitions- programm des Landes, das die wirtschaft- liche Abhängigkeit ganzer Landstriche vom Militär beendet: Investitionshilfen für zivile Arbeitsplätze und nachhaltige Branchen, für regionale Wirtschaftskreisläufe und umweltverträgliche Produktionen. Solche Arbeitsplätze sind sicher und sorgen für eine selbsttragende Entwicklung. Vor nicht einmal 80 Jahren lag unser Land nach dem 2. Weltkrieg in Schutt und Asche. Die Menschen litten unbeschreibliche Not. Wir haben das nicht vergessen.

Zu meiner Person

Als Mutter von 4 Kindern stand für mich irgendwann fest: Das Rumgeeiere der regierenden Parteien wird keine Berge versetzen, also muss ich selbst anpacken. Ich mache Politik mit Herz und Verstand, ehrlich, pragmatisch und lösungsorientiert. Ich möchte, dass unsere Kinder in einem Land aufwachsen, von dessen Boden keine Kriege geführt werden. Ein Land, in dem alle die gleichen Chancen haben, die Natur nicht mit Füßen getreten wird und kein Kind in Armut leben muss.

»Ich fordere eine Schule für alle!«

von Kim Brinkmann

Listenplatz 3, Studierende, 23 Jahre, aus Speyer
Kinder reicher Eltern haben gute Bildungs- chancen, Kinder weniger vermögender Familien haben schlechte. An dieser Realität hat die Landesregierung nichts geändert. Unsere Lösung hierfür ist längeres ge- meinsames Lernen. Dafür brauchen wir mehr Lehrkräfte, den Ausbau der Schul- sozialarbeit und eine Inklusionsstrategie, die den Namen verdient. Andere Länder machen es vor: Bildung ist der Schlüssel zu einem selbstbestimmten und erfüllten Leben, sie schafft sichere Arbeitsplätze und sorgt für eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung. Das überholte, dreigliedrige Schulsystem produziert das genaue Gegen- teil – schaffen wir es ab! Und schließlich: Ein Studium ist keine Glücksgarantie – wir wol- len die betriebliche Ausbildung stärken und attraktiver machen, Handwerk und Gewerbe sind wichtige Säulen unserer Wirtschaft.

Zu meiner Person

Als Arbeiterkind habe ich schon früh gemerkt, dass das Schulsystem ungerecht ist. Wieso hatte meine Lehrerin keine Zeit für mich? Weshalb konnten wir uns keine Nachhilfe leisten, wenn mein Vater doch den ganzen Tag arbeitet? Warum kostete das Essen in der Kantine so viel? Fragen, deren Antwort immer dieselbe war und ist: Bildung ist abhängig vom Geldbeutel der Eltern. Mein Ziel ist es: Hürden aus dem Weg zu räumen und das gleiche Recht auf Bildung endlich umzusetzen.

»Ich bin für Nahverkehr zum Nulltarif.«

von Julian Theiß

Listenplatz 4, Studierender, 25 Jahre, aus Trier

Klimawandel, Feinstaubbelastung, Unfälle, Stau, Flächenverbrauch und Ressourcen- verschwendung – das Auto mit Verbrennungs- motor ist ein Auslaufmodell. Aber Mobilität gehört zu unserem Leben und deshalb müssen wir neue Konzepte entwickeln, wie in unserem Flächenland Mobilität bezahlbar und umweltverträglich wird. Anstatt das Auto zum Luxusgut für wenige zu machen, wollen wir Bus und Bahn zum kostenlosen Angebot für alle entwickeln. Deswegen fordern wir den landesweiten Nahverkehr zum Nulltarif – finanziert wie bisher über Steuern und eine nach Einkommen und Vermögen gestaffelte Haushaltsabgabe.

Mit flexiblen Angeboten, der besseren Verknüpfung unterschiedlicher Verkehrsträger und der Förderung von Mobilitätsforschung und neuer Antriebskonzepte bleiben auch die Arbeitsplätze im Land. So geht Zukunft.

Zu meiner Person

Mein bisheriger Lebensweg ist typisch rheinland-pfälzisch: ich stamme aus einem Dorf und bin zum Studium in die Stadt gezogen. Immer war die Nutzung von Bus und Bahn für mich Alltag. Ich will nicht, dass die Mobilität abends endet oder lange nach Münzen gekramt werden muss. Gemeinsam mit euch will ich dafür kämpfen, einfach einsteigen und losfahren zu können. Machen wir das Auto überflüssig und gestalten wir den Nahverkehr der Zukunft: erreichbar, schnell, kostenlos für alle.

»Ich stehe für gute Arbeit.«

von Jovana Dzalto

Listenplatz 5, Maschinenbau-Ingenieurin, 35 Jahre, aus Ludwigshafen
Gute Arbeit für guten Lohn, das ist ein zentra- les Thema für DIE LINKE. Wir wollen, dass Krankenpfleger*innen und Polizist*innen, Handwerker*innen, Verkäufer*innen und Kindergärtner*innen gute Arbeitsbedingun- gen vorfinden und fair bezahlt werden. Dazu gehört eine Rente, die im Alter ein Leben in Würde ermöglicht. Wir wollen die betriebliche Mitbestimmung stärken, flächendeckende und allgemeinverbindliche Tarifverträge und das Ende prekärer Beschäftigung: In der Corona-Krise haben Minijobber*innen und Zeitarbeiter*innen als Erste den Job verloren und am wenigsten Hilfe bekommen. Ganz besonders sind davon Frauen betroffen. Dabei ist oft gerade ihre Arbeit systemrele- vant. Wir wollen sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze und eine Arbeitswelt, die auf die Belange von Familien und Kindern Rücksicht nimmt.

Zu meiner Person

Vielen von uns wird schon im Kindesalter beigebracht, später mal etwas »Richtiges« zu lernen, um einen sicheren und gut bezahlten Job zu bekommen. So habe ich mich für den Ingenieursberuf entschieden. Leider sieht die Realität oft anders aus. Ich musste mit ansehen, wie Kolleg*innen mit Kindern oder ältere Kolleg*innen aus Kostengründen ent- lassen wurden. Arbeitslosigkeit kann jeden treffen. Wir müssen die Profitgier der Konzerne stoppen.

»Für ein attraktives Leben auf dem Land.«

von Kemal Gülcehre

Listenplatz 6, gelernter Zimmermann, 51 Jahre, aus Alzey-Worms
Die meisten Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer leben auf dem Land – aber dort gibt es immer weniger Ärzt*innen, Geschäfte machen zu, Kultur ist dünn gesät und sogar Handyempfang und schnelles Internet sind längst nicht überall selbstver- ständlich. Das liegt auch daran, dass die Landesregierung seit Jahren auf Kosten der Kommunen spart und ihnen das Geld vorenthält, das für Infrastruktur notwendig ist. Das wollen wir ändern. Und gleichzeitig wollen wir ehrenamtliches Engagement und das Vereinsleben stärken: Dazu muss die Ehrenamtskarte attraktiver werden und das Finanzamt die kleinliche Drangsalierung von Vereinen beenden. Wir wollen regionale Kreisläufe ausbauen und Dorfläden möglich machen. Und schließlich: Schnelles Internet und schneller Mobilfunk sind öffentliche Aufgaben, wir wollen sie angehen.

Zu meiner Person

Als Sohn einer kurdischen Gastarbeiter- familie in rheinhessischen Winzerdörfern aufgewachsen, erlernte ich den Beruf des Zimmermanns und bin heute in einer psychiatrischen Klinik tätig. Das Thema »ländlicher Raum« bildet aufgrund meiner eigenen Biografie einen politischen Schwer- punkt. Reges Vereinsleben und die dörfli- che Gemeinschaft haben mir schon früh ein Gefühl von Heimat und Zuhause vermittelt. Deshalb setze ich mich für lebens- und liebenswerte Dörfer ein!

Jetzt sind Sie gefragt! Was sollen wir Ihrer Meinung nach als Erstes anpacken, wenn DIE LINKE in den Landtag von Rheinland-Pfalz einzieht? Schreiben Sie uns. Wir freuen uns auf Ihre Ideen und Anregungen.

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